helnwein österreich

Bayerisches Fernsehen – June 22, 2010

TRAILER - DIE STILLE DER UNSCHULD: DER KÜNSTLER GOTTFRIED HELNWEIN

Gottfried Helnwein zählt zu den umstrittensten Gegenwartskünstlern. Seine Bilder von körperlich und seelisch misshandelten Kindern verstören mit ihrer Schockästhetik. Claudia Schmid hat Helnwein über zwei Jahre begleitet und ein intensives Porträt über einen Kompromisslosen geschaffen

Bild – June 16, 2010

GENIE UND WAHNSINN

by Oliver Kube

Bewundert und verschrien: Österreichs Starkünstler Gottfried Helnwein. Seit den 70ern ist der Maler, Fotograf, Video- und Performance-Artist eine der umstrittensten Figuren der Kunstwelt. Wegen seiner oft extrem realistischen Gewaltdarstellungen. Diese Doku zeigt, was den 61-Jährigen, der auf einem Schloss in Irland lebt, zu seinen kühnen Künsten inspiriert und antreibt.

Der Wiener – 20. März 2010

Gottfried Helnwein - LORD OF THE DARK

von Verena Eissner-Eissenstein

Dies ist die Geschichte einer ganz besonderen Rückkehr. Und sie nimmt ihren Anfang dort, wo alle guten Geschichten made in Austria beginnen: im Kaffeehaus. Das Café Bräunerhof, in der Wiener Stallburggasse. Hier schlürften schon Hugo von Hoffmannsthal, Alfred Polgar und Thomas Bernhard ihre Melange. Und auch heute noch übt sich in dem abseits vom Touristenstrom gelegenen Kaffeehaus Künstler-Prominenz in Muße. Es ist 10 Uhr vormittags. Ganz hinten im Eck sitzt eine dunkle Gestalt, die so aussieht, als gehöre sie nicht hierher: Ganz in schwarz gekleidet, die kinnlangen Haare mit einem Stirnband gebändigt, die Augen hinter einer getönten Brille, wuchtige Silberringe an fast allen Fingern. Diese Gestalt ist Gottfried Helnwein.

 – November 30, 2009

Helnwein TV-Dokumentation ORF + 3SAT, 2006

Gottfried Helnwein - ein künstlerischer Anarchist aus Prinzip. Seine Bilder erzählen von apokalyptischen Visionen. Schon seit Beginn seiner Karriere ist Helnwein umstritten. Claudia Teissig porträtiert den genialen Blickfänger.

Bratislava | Österreichisches Kulturforum | Zelená 7 – November 4, 2009

Ausstellung im Rahmen des Monats der Photographie

GOLDEN AGE | GOTTFRIED HELNWEIN

Ausstellung im Rahmen des Monats der Photographie

Mit seiner Schockästhetik provoziert der österreichische Maler, Grafiker und Fotokünstler Gottfried Helnwein seit mehr als 30 Jahren. Seine Bilder erzählen von apokalyptischen Visionen, seine Themen sind Schmerz und Gewalt, Religion und Politik. Bereits seit Beginn seiner Karriere ist Helnwein umstritten. Helnwein: „Meine Arbeit ist so tief verwurzelt in der österreichischen Kultur — wo immer ich bin, ist auch Österreich.“

www.architektur-aktuell.at/ – 1. Februar 2009

Gottfried Helnweins Klimaschock am Wiener Naschmarkt

Gottfried Helnwein hat im Auftrag des Klima- und Energiefonds eines seiner Bilder auf eine Hauswand beim Wiener Naschmarkt malen lassen, die pro Woche nicht weniger als eine Million Blickkontakte verzeichnet. Das Werk wird ein halbes Jahr zu sehen sein. Das Originalbild wurde vom Künstler eigens für diese Installation geschaffen und von zahlreichen Assistenten in klassischer Maltechnik mit Acryl- und Ölfarben aufgetragen. Statt der geplanten zwei Wochen Arbeitszeit wurde das 300 Quadratmeter große Gemälde in nur fünf Tagen fertig gestellt. Der Klima- und Energiefonds versucht mit dieser Kunstaktion im öffentlichen Raum, für die Problematik des Klimaschutzes zu sensibilisieren.

www.helnwein-kind.de – 25. Januar 2009

Das Kind im Werk von Gottfried Helnwein

Wir wenden aber immer wieder den Blick ab von seinen Kindern. dabei sind sie die verstörendsten Bilder des Malers Gottfried Helnwein: von den in süssen Farben gepinselten Aquarelle der frühen 70er Jahre, die meist geschändete, brutalisierte Mädchen zeigen - bis hin zu den überlebensgrossen, fotorealistischen Installationen der letzten Jahre, in denen er einer erstarrten Erwachsenenwelt den Spiegel ihrer verschütteten Kindheit vorhält. Bei Helnwein werden Wunden zu Waffen. Von Anbeginn an sind die Bilder des in Wien geprägten, und heute in Amerika arbeitenden Malers von Protesten und Skandalen begleitet gewesen, was Helnwein nicht überrascht, doch: " Es ist nicht mein Bild, vor dem sich die Leute fürchten, sondern ihre eigenen Bilder in ihren Köpfen."
Alice Schwarzer

Galerie Rudolfinum Prague – 1. Juli 2008

Angels sleeping - Gottfried Helnwein in the Rudolfinum Gallery

von www.prague.net

Works by Austrian artist Gottfried Helnwein are now to be seen in the Rudolfinum Gallery on the exhibition entitled Angels sleeping. He is a phenomenon in a field of hyperrealistic painting. Working in a technique of oil and acrylic painting, he makes extremely precise canvases of a big measure, based on photographs. Their topics are taken from history as well as from pop-culture and he also often deals with theme of a child in extreme situations. The realistic look of painting is startling; he is very precise and technically extremely skilful. But the paintings look bit too strange... well, but I let you to make your opinion on your own, after the visit of the exhibition.

wieninternational.at – 1. Juli 2008

Gottfried Helnwein - Angels Sleeping

von Ausstellungen - Tschechien/Prag

Die Ausstellung verfolgt Grundthemen des 1948 in Wien geborenen österreichischen Künstlers Gottfried Helnwein. Helnwein ist früh zu einem Begriff im Bereich der hyperrealistischen Malerei geworden und zwar in der Darstellung eines einsamen verletzten Menschen. Der Metapher Helnweins Kunst dominiert ein Bild eines Kinds, das sich oft in einer Grenzstellung, in einer gespannten Situation befindet. Die Ausstellung ist in 5 Teile unterteilt, die die wichtigsten Momente und Themen von Helnweins Werk zeigen.

Kunstsammlung DZ-Bank – 10. Juni 2008

Gottfried Helnwein - Faces

von Reinhold Mißelbeck

Weil dieses Element so dominant ist, weil Helnweins Absicht, die Menschen über sich selbst, ihren Beruf, über ihr Geprägtsein von diesem Beruf und seinen Problemen erzählen zu lassen, so klar in allen Porträts zum Ausdruck kommt, sind sie alle keine Abbilder mehr, sondern Helnwein-Bilder, wird es mit einem Male irrelevant, ob sie gemalt oder fotografiert sind. Gottfried Helnweins Blick auf die Wirklichkeit war stets ein analytischer, kritischer, ja bissiger. Nicht umsonst kennt seine Kunst nur Anhänger oder Gegner, aber keine Indifferenz. In der gleichen Weise trat er in der Serie "Faces" auch den prominenten Vertretern unserer Gesellschaft gegenüber, die überwiegend aus dem kulturellen Feld, der Literatur, der Kunst, der Musik und des Films stammen. Seine Bilder entlarven, obwohl sie nicht voyeuristisch sind. Aber es gelang ihm ganz offensichtlich, die Porträtierten dazu zu bringen, etwas von sich selbst preiszugeben.