Salzburger Nachrichten – 28. April 2007
Jeder Donaldist kennt Bootsmann Bottervogel
"Donald Duck - und die Ente ist Mensch geworden", Das zeichnerische und poetische Werk von Carl Barks.
Konzipiert und organisiert hat die Show der österreichische Maler Gottfried Helnwein, der in Donald Duck "den neuen Idealtypus - das neue Menschenbild" sieht und sich auf HC Artmann beruft, der sagte: "Der einzige Mensch, der es heute noch versteht, ordentlich die Welt zu betrachten, ist Donald Duck."
ÖSTERREICH und oe24 – 13. März 2007
Sammlung Essl, Die Highlights der Jubiläums-Ausstellung
Jesus als nackte Frau
Seit 35 Jahren sammelt Karlheinz Essl moderne Kunst, die Krönung seiner Tätigkeit erfolgte 1999 durch die Eröffnung seines Privatmuseums in Klosterneuburg. Nicht nur architektonisch ist Essl vor den Toren Wiens ein Glücksgriff gelungen, auch die Ausstellungen stehen jenen etablierter Institutionen um nichts nach.
Bei der Jubiläums-Ausstellung sind neben Hirst so klingende Namen wie Hermann Nitsch, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Georg Baselitz, Gottfried Helnwein oder Paul McCarthy zu sehen.
Niederösterreichischer Landespressedienst – 1. März 2007
Donald Duck-Ausstellung im Karikaturmuseum Krems
Krems (OTS) - "Eine Weltsensation, die hier in Krems zu sehen ist", ist auch Ministerpräsident Dr. Erwin Pröll überzeugt. Das Karikaturmuseum in Krems bietet derzeit mit der Ausstellung "Donald Duck ... und die Ente ist Mensch geworden" einen weiteren Höhepunkt
in der fünfjährigen Geschichte des Hauses und würdigt mit dieser bis 4. November laufenden Schau vor allem Carl Barks, den Erfinder der Ducks und Entenhausens. Der geniale Zeichner Barks machte Donald Duck zu einem zeitlosen Kunstwerk.
Musenblätter, Bühne – December 1, 2006
Gedärm-Kaskaden bei Kresniks Abschied aus Bonn - Applaus für Helnweins Bühnenbild
Unappetitliches vom Theaterberserker beim 2. Teil des "Ring". Während der knapp 90-minütigen Inszenierung bersten Flügel und fliegen Gedärm-Kaskaden über die Bühne des Opernhauses.
Bonn - "Der Ring des Nibelungen - zweiter Teil", mit dem sich Theaterberserker Johann Kresnik am 9. Februar von Publikum und Opernhaus in Bonn verabschiedete, ist harte Tanztheater-Kost, selbst für eingefleischte Fans des für seine lauten und oft düsteren Inszenierungen berühmt-berüchtigten Choreographen. Nach "Rheingold und Walküre" im Dezember 2006 nun also Kresniks Abschieds- Nummer "Siegfried/Götterdämmerung".
Applaus für ein brillantes Ensemble und Helnweins Bühnenbild
Der stolze und grimme Hagen von Tronje ist in Kresniks Version des "Ring" ein Schwarzer, der sich gleich einem Vampir auf Siegfried stürzt und ihn nicht mit dem Speer, sondern mit bloßen Zähnen zerfleischt und ihm das Blut aussaugt. Was dann folgt ist dunkelste Götterdämmerung. Ein güldener US-Straßenkreuzer knallt brutal auf Schrottautos. Alte Reifen, Autowracks und Abfallberge und jede Menge Leichen stehen für den Untergang der Welt samt Menschen und Göttergestalten.
Das Premierenpublikum sparte nicht mit Beifall für diese letzte Kresnik-Premiere im Bonner Opernhaus und für Tänzerinnen und Tänzer, die einmal mehr bis an die Grenze ihrer physischen Leistungsfähigkeit gehen. Der 68 Jahre alte Regisseur und war's zufrieden. Kein Buhruf drang aus dem Publikum. Nur seine Fans schienen gekommen zu sein, um ihn zu verabschieden. Der Applaus galt auch dem Bühnenbild, das Österreichs Schockmaler und Kresnik-Begleiter Gottfried Helnwein einmal mehr mit reichlich spritzendem Theaterblut, Flammen, Dampf und viel Getöse in Szene setzte.
Volksblatt – 12. Juni 2006
Bei der vor Kurzem zu Ende gegangenen Helnwein-Retrospektive konnte das Lentos 38.000 Besucher vermelden
— eine Zahl, die im Vergleich zu einer Ausstellung des Künstlers in San Francisco (130.000 Gäste) weiteres Potenzial verheißt. Für 2006 ist Stella Rollig, die Direktorin des Lentos Museums gegenüber dem VOLKSBLATT zuversichtlich, mit ihrem Programm den Helnwein-Erfolg durchaus fortsetzen zu können, vor allem mit der internationalen Architekturausstellung mit allen Stars der Szene.
Lentos Museum of Modern Art Linz – 3. Juni 2006
FACE IT - Gottfried Helnwein - one man show
COUNTDOWN FÜR HELNWEIN-AUSSTELLUNG
Noch drei Tage - bis zum 5. Juni 2006 haben Lentos-BesucherInnen die Möglichkeit, die faszinierenden Helnwein-Werke im großen Saal des Lentos Kunstmuseum Linz zu erleben. Aufgrund des regen Besucherinteresses wurden bereits an den vergangenen drei Wochenenden die Wochenendöffnungszeiten FR - SO bis 20 Uhr verlängert.
Beim kommenden Linz Fest ist nun die letzte Gelegenheit die Werke des Starkünstlers, dem das Lentos die erste Museumsausstellung seit über 20 Jahren in Österreich widmet, zu erleben.
Kurier – 13. Mai 2006
Wien
HELNWEIN LOCKT DIE MASSEN AN
Der geborene Wiener schockierte vor 30 Jahren mit realistischen Darstellungen gequälter menschlicher Kreaturen. Im Lentos dokomentieren grossformatige Porträts die unterschiedlichen Schaffensperioden Helnweins. Geblieben sind vorwiegend provokante Motive: Kinder oder Figurenaus der Comicwelt stehen einer dunklen und feindseligen Welt gegenüber. Von 19. bis 21. Mai feiert das Kunstmuseum den dritten Geburtstag mit einem Helnwein-Filmabend (19.5.)
Oberösterreichische Rundschau – 7. Mai 2006
Magazin
DIE BILDENDE KUNST IST EIN EINSAMES GESCHÄFT
Interview
Face it" - Gottfried Helnwein im Gespräch
helnwein:
Picasso hat gesagt: "Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben."
Das ist deshalb so, weil die meisten Erziehungssysteme wie Mähdrescher funktionieren: vorne kommen die lieben Kinder hinein, und hinten kommen sie fein geschrotet und gemahlen wieder heraus. Und so werden Erwachsene erzeugt: durch die Zerstörung des Kind-seins, des Spielens und Träumens, der Kreativität und jeder Spontanität. Aber das ist wahrscheinlich unvermeidlich, wenn man sich ordentliche Staatsbürger wünscht, - Soldaten, Steurfahnder, Zuhälter, Psychiater, Geheimagenten Rennfahrer, Politiker etc.. .
INSIDE magazin – 1. Mai 2006
Gottfried Helnweins "Face it" Ausstellung im Lentos Museum of Modern Art
Bilder die bewegen...
Provokateur, Schockkünstler! Die Attribute, die den österreichischen Künstler Gottfried Helnwein seit Jahren begleiten, sind so polarisierend wie seine Bilder. Der Schöpfer der zum Markenzeichen gewordenen bandagierten Köpfe hat seine Arbeit faszinierend weiter entwickelt. Helnweins Gemälde und digitale Fotografien -hyperrealistisch und überlebensgroß, beunruhigend in ihrer Präsenz, erzeugen eine magnetische Atmosphäre rätselhafter Ungewissheiten. Seine Bildthemen sind Erinnerung und Verdrängung, Kindheit, ungesunde Konstellation der Macht. Sie zeigen Helnwein als Künstler, der sich in erster Linie sozialen, gesellschaftspolitischen Anliegen verpflichtet fühlt.
Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HBLA) Landwiedstraße – 15. April 2006
Face it: Einige Klassen besuchten im Gegenstand Bildnerische Erziehung die Ausstellung Gottfried Helnwein im Linzer Lentos.
FACE IT : HELNWEIN AUSSTELLUNG IM LENTOS MUSEUM - Gegenstand Bildnerische Erziehung
Im April und Mai 2006 besuchten die 2eHLW, 4bHLW, 4cHLW und 2aAL/ 2bAL/2cAL im Gegenstand Bildnerische Erziehung die Ausstellung "Gottfried Helnwein" im Linzer Lentos. Die Arbeiten Helnweins sind derzeit Publikumsmagnet - in der Auseinandersetzung mit den Arbeiten vor den Originalen fanden sehr fruchtbare Diskussionen mit den Schülerinnen zu den von Helnwein bearbeiteten Themen und Fragen zum Bereich Kunst an sich statt. Ambivalente Emotionen machten sich breit, Standpunkte wurden vertreten. Nähe zur Realität - Überzeichnung der Realität durch Formatwahl, Technik und Verfremdung - faszinierend - abstoßend - inszeniert - sich an Grenzen bewegend - auf jeden Fall viele Fragen aufwerfend