Kurier – 12. Juni 1999
"Apokalypse" Installation in der Dominikanerkirche, Krems, 1999
APOKALYPSE MIT EINEM SCHIMMER HOFFNUNG: HELNWEIN UND KUBIN
In Krems ausgestellte Bilder wurden zum Teil für das Donaufestival gemalt
Die beiden präsentierten Künstler, Alfred Kubin und Gottfried Helnwein, weisen eine Gemeinsamkeit auf: Der vor 40 Jahren verstorbene Kubin malte ähnlich apokalyptische Darstellungen wie Helnwein, der in Irland lebt und seit zehn Jahren erstmals in Österreich ausstellt.
Bedrohlich-Bedrückendes steht bei beiden im Mittelpunkt der Arbeiten. Doch zumindest die großformatigen Helnwein-Bilder - eigens für die Kremser Ausstellung gemalt - strahlen Hoffnung aus.
Gottfried Helnwein, Installation und One-Man-Show, Krems – 10. Juni 1999
"Apokalypse" Installation in der Dominikanerkirche, Krems, 1999
KUNST BEWEGT DIE MENSCHEN
Elke Krasny: Aus einem Gespräch mit Gottfried Helnwein über seine Ausstellung "Apokalypse" in der Dominikanerkirche
Für Helnwein ist die Apokalypse seit langem ein faszinierendes Thema und diese Ausstellung daher auch nicht der Millenniumshysterie zu verdanken, sondern eine konsequente Fortführung seiner Arbeiten seit den 70er Jahren.
"Mir persönlich ist das Millennium völlig egal", sagt Helnwein, aber "die Jahrtausendwende ist ein guter Anlaß für eine Ausstellung in Österreich. Ich glaube, es ist ein Zeitpunkt, an dem die Menschen besonders sensibel sind für Bereiche, die jenseits des logisch/rationalen Denkens liegen".
Der Spiegel – 9. Juni 1999
SPIEGEL Interview mit Carl Barks, 1999
"DONALD WAR MEIN ERLÖSER"
DER SPIEGEL:
Erheitert es Sie eigentlich, wenn Sie, Beispielsweise von dem österreichischen Künstler und Duck - Fan Gottfried Helnwein, als einer der "bedeutensten Künstler dieses Jahrhunderts" bezeichnet, oder von anderen Bewunderern sogar mit Michelangelo verglichen werden?
Barks:
Hat er das gesagt? Na, ich hoffe er hat recht.
Nein, die Wahrheit ist: Ich bin schlicht und einfach ein Comic - Zeichner, der sein Geld verdienen Musste.
Profil, Wien – 31. Mai 1999
"Apokalypse" Installation in der Dominikanerkirche, Krems, 1999
DASS DIE GESELLSCHAFT DIE KUNST FÜRCHTET
Interview. Gottfried Helnwein über seine späte Entdeckung der Renaissance und den Performance-Künstler Muhammad Ali.
Helnwein:
"Mich hat der ganze Kulturbetrieb nicht interessiert.
Mich haben von Kind an Comics interessiert und Musik, die Rolling Stones und Jimi Hendrix, und ich habe mir immer gesagt, so müsste man auch malen können.
Ich habe natürlich am Anfang Bilder gemacht, und die sollten ausgestellt werden,
aber ich habe immer das Gefühl gehabt, das kann's nicht sein."
Profil, Wien – 31. Mai 1999
Oscar Bronner, profil-Gründer erinnert sich, 1999
GRENZEN IN DIESEM LAND GESPRENGT
Oscar Bronner, und jetziger "Standard"- Herausgeber, über Gottfried Helnwein:
"Wir haben im Laufe der Zeit die wildesten Skandale dieses Landes penibel beschrieben, keiner dieser Berichte löst auch nur annähernd so eine Reaktion aus. Es ist interessant zu registrieren, dass ein Bilder stärker provoziert als ein Text, das Fiktion heftigere Reaktionen auslöst als ein Tatsachenbericht.
Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Fantasie stärker angeregt und im Unterbewusstsein Schlummerndes angesprochen wird. Hier liegt noch ein weites Betätigungsfeld für Kummunikations-theoretiker."
Wenn ich heute diese Herausgeber-Briefe lese, so überfaellt mich Nostalgie. Über den Talenteschuppen profil und darüber, dass wir uns, obwohl es uns selbst nicht ganz leichtgefallen ist, mit Künstlern wie Helnwein oder Manfred Deix eingelassen haben. Ihre Power und die Aufbruchsstimmung rund ums profil haben einige Grenzen in diesem Land gesprengt.
Vernissage, Wien – 31. Mai 1999
"Apokalypse" Installation in der Dominikanerkirche, Krems, 1999
GOTTFRIED HELNWEIN
Für Helnwein ist die Apokalypse seit langem ein faszinierendes Thema und diese Ausstellung daher auch nicht der Milleniumshysterie zu verdanken, sondern eine konsequente Fortführung seiner Arbeiten seit den 70er Jahren.
Ober-Österreichische Nachrichten – 31. Mai 1999
"Apokalypse" Installation in der Dominikanerkirche, Krems, 1999
ERKLÄRUNGEN ZUR KUNST SIND SINNLOS
Interview: Maler Gottfried Helnwein zu seiner "Apokalypse" in der Dominikanerkirche Krems.
Gigantische Kulisse für eine irritierende Schau großformatiger Bilder:Der 1948 in Wien geborene Maler Gottfried Helnwein zeigt in der sakralen Wucht der Dominikanerkirche Krems seine "Apokalypse". Einen Bild-zyklus anläßlich der "Großen Prophezeiungen", heuer Motto des nö. Donaufestivals. Die OÖN sprachen mit dem Künstler, der seit 1997 in Irland lebt und einer der International (u.a. in Japan, China, Finnland, USA, Russland) präsentesten aktuellen Maler Österreichs ist. Erstmals seit sechs Jahren stellt er wieder in seiner Heimat aus.
www.thueringen.de – 30. November 1998
Das Thüringer Abitur 2002 online, Freistaat Thüringen, 2002
SELBSTPORTRAITS VON CHUCK CLOSE, GOTTFRIED HELNWEIN UND REMBRANDT IN DER KUNSTERZIEHUNG
Kultusministerium
Self-portraits of Chuck Close, Gottfried Helnwein and Rembrandt - subject in art education at Highschools in Thueringen, Germany
Abitur 2002
KUNSTERZIEHUNG
als Leistungsfach
Malerei/Grafik
Aufgabe mit gestalterischem Schwerpunkt und schriftlichem Anteil
Chuck Close: Selbstporträt, 1971
Gottfried Helnwein: Selbstporträt, 1983
Rembrandt Harmensz van Rijn: Selbstbildnisse 1630, Radierungen
www.phil.uni-erlangen.de – 30. November 1998
Universität Erlangen, 1999
MALEREI UND GRAPHIK, GOTTFRIED HELNWEIN
Alphabetisches Verzeichnis aller Seiten über Malerei und Graphik
Künstler, Museen, Themen und Ressourcen; Aufruf der Seiten über einzelne Schlüsselwörter.
Suchen und Recherchieren; Kunstgeschichte; Literatur; Zeitschriften; Datenbanken; Bilder - Suche; Institutionen; Link-Sammlungen; Museen; weitere Informationen.
FU BERLIN - INSTITUT FÜR KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFTEN – 30. November 1998
FU BERLIN - Institut für Kommunikationswissenschaften
DAS INTERNET IN DER MUSEALEN PRAXIS
DAS INTERNET IM KUNSTKONTEXT
STREIFZUG DURCH DIE KUNST IM NETZ
WINTERSEMESTER 1999/2000
Das Internet im Kunstkontext
STREIFZUG DURCH DIE KUNST IM NETZ
www.helnwein.com
Die Internetauftritte der Künstler unterscheiden zwar sich zumeist in ihrem Layout, aber weniger in ihrem Aufbau und ihrer Funktionalität.
Ein typisches Beispiel hierfür ist die Homepage des österreichischen Künstlers GOTTFRIED HELNWEIN (URL: http://www.helnwein.com).
Auf einer sehr aufwendig gelayouteten Seite stellt er seine Arbeiten aus, gibt einen Einblick in seine Biographie und seinen künstlerischen Werdegang, bietet Texte und Nachrichten an, hat einen Art Shop eingerichtet und präsentiert sich offen für den Austausch mit anderen.